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Leakhound: die Geheimnisse, die dein Mac still aufbewahrt

Die meisten geleakten Zugangsdaten wurden nie gestohlen. Sie lagen einfach herum: in einer vergessenen .env, in einer Notiz auf dem Schreibtisch, in der Shell-History. Leakhound ist unsere neue Menüleisten-App für macOS, die danach sucht, bevor es jemand anderes tut.

Warum wir sie gebaut haben

Wir schreiben beruflich Software und haben über die Jahre immer wieder dieselben kleinen Pannen gesehen. Ein privater Schlüssel, der «nur kurz» aus ~/.ssh kopiert wird. Eine Passwortliste als Textdatei, weil der Passwortmanager zwei Klicks entfernt war. Ein Produktiv-Token, das bei der Fehlersuche spätabends in einer Notizdatei landet.

Nichts davon ist Nachlässigkeit. So sieht Arbeit unter Zeitdruck aus. Das Problem ist, dass diese Dateien bleiben. Sie überleben das Projekt, der Laptop wird weitergegeben, ein Backup landet am falschen Ort, und ein Schlüssel, der einen Nachmittag leben sollte, ist zwei Jahre später noch gültig.

Was sich geändert hat: die Assistenten

In den letzten zwei Jahren ist etwas Neues dazugekommen. Coding-Assistenten lesen deine Dateien, führen Shell-Befehle aus und speichern jede Sitzung auf der Festplatte. Genau das macht sie nützlich. Es bedeutet aber auch, dass deine Geheimnisse jetzt ein zweites Mal existieren: in einem Chatverlauf, an den du nie denkst.

Leakhound analysiert diese lokalen Dateien und zeigt je Werkzeug, wie viel es speichert, welche heiklen Dateien es gelesen und was es ausgeführt hat. Die App sucht nach Geheimnissen in Verläufen und Logs, nach riskanten Agent-Befehlen, nach viel zu weit gefassten Berechtigungen und nach MCP-Servern, die ungeprüft über unverschlüsseltes HTTP geladen werden.

Ausserdem prüft sie die Anweisungsdateien wie CLAUDE.md, AGENTS.md und .cursorrules auf Prompt Injection: versteckte Unicode-Zeichen, Anweisungen in HTML-Kommentaren und Text, der einen Assistenten steuern soll statt einen Menschen zu informieren. Unterstützt werden heute Claude Code, Claude Desktop, Cursor, VS Code / Copilot, Windsurf, OpenAI Codex CLI, ChatGPT Desktop, Gemini CLI, Continue, opencode, Ollama und LM Studio.

Acht Kategorien, eine Bewertung

Neben KI-Spuren prüft Leakhound Klartext-Passwörter, API-Schlüssel und Tokens, SSH- und private Schlüssel, schädliche Skripte, Autostart-Einträge, Dateien mit Zugangsdaten und die Netzwerkseite: welche Dienste lauschen, welche Prozesse nach aussen sprechen und ob sie signiert sind.

Nach dem ersten vollständigen Scan bleibt die App wachsam. Dateiänderungen erkennt sie über FSEvents und prüft sie innert Sekunden erneut; ein vollständiger Scan wiederholt sich nach deinem Zeitplan. Neue kritische und hohe Befunde kommen als Mitteilung, und das Symbol in der Menüleiste wechselt die Farbe.

Ein Befund, mit dem du etwas anfangen kannst

Ein Alarm ohne nächsten Schritt ist nur Lärm. Jeder Befund nennt den Schweregrad, Datei und Zeile, einen maskierten Ausschnitt, eine verständliche Erklärung, warum er wichtig ist, und eine konkrete Empfehlung. Falsche Dateirechte auf Schlüsseln und Zugangsdaten behebst du mit einem Klick. Befunde in Test- und Beispielordnern werden automatisch tief eingestuft, damit Platzhalter-Schlüssel die echten nicht übertönen.

Weil das Dashboard zeigt, wo deine Geheimnisse liegen, ist es mit Touch ID gesperrt und sperrt sich wieder, sobald der Bildschirm gesperrt wird oder der Mac schläft.

Nichts verlässt deinen Mac

Das ist uns am wichtigsten. Dateiinhalte, Pfade, Befunde und Scan-Ergebnisse verlassen das Gerät nie. Nichts geht an einen KI-Dienst; die KI-Daten werden lokal analysiert. Während der Testphase stellt Leakhound überhaupt keine Netzwerkanfragen.

Mit einer Lizenz gibt es genau eine: eine tägliche Prüfung, die den Lizenzschlüssel, eine gehashte Gerätekennung und den Namen des Macs an treeinspired.com sendet. Das ist die vollständige Liste, und sie steht auch in unserer Datenschutzerklärung.

Probier es aus

Vierzehn Tage mit allen Funktionen, ohne Karte und ohne Konto. Danach kostet Leakhound Pro USD/CHF/EUR 29 pro Jahr für bis zu drei Macs. Die App braucht macOS 15 Sequoia oder neuer und spricht 34 Sprachen.

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